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Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Der komplexe Aufbau macht es anfällig für Verletzungen und Verschleiß. Wie sehr wir auf ein gut funktionierendes Kniegelenk im Alltag angewiesen sind, wissen wir oft erst dann, wenn eine Verletzung oder Verschleiß uns massiv behindern. Schmerzen im Kniegelenk können jeden Schritt zur Qual werden lassen.
Knieverschleiß – der Verlust des Gelenkknorpels
Der Knorpel überzieht als 3 bis 5 Millimeter dünne Schutzschicht die Enden des Ober- und Unterschenkelknochens. In Verbindung mit der Gelenkflüssigkeit gestattet er eine reibungsfreie Bewegung. Im Laufe des Lebens kommt es langsam zum Abrieb der Knorpelschicht. Auch die Gelenkflüssigkeit verliert ihre positive „gelenkschmierende“ Eigenschaft. Verletzungen oder Überlastung des Gelenkes können diesen Prozess erheblich beschleunigen. Im Endstadium reiben die blanken rauen Knochenflächen aufeinander. Die Beweglichkeit des Gelenkes ist jetzt stark eingeschränkt und jede Bewegung ist schmerzhaft.
Ist ein Knieverschleiß behandelbar?
Die oft gehörte Aussage: „Der Knieverschleiß ist nicht behandelbar“ ist falsch. Durch eine richtig gewählte Therapie kann die Gelenkfunktion gebessert und Schmerzen reduziert werden. Durch neue Entwicklungen in der Medizin steht dem spezialisierten Arzt eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten offen. So ermöglicht z.B. die Biotechnologie den Ersatz der Gelenkflüssigkeit oder die Züchtung körpereigener Schutzstoffe gegen Arthrose. Durch Fortschritte in der Schlüsselloch-Chirurgie können Gelenke schonend operiert und erhalten werden. Gezielt angewendet können so die Beschwerden gemindert werden. Die Mobilität der Patienten kehrt zurück und sie gewinnen eine neue Lebensqualität.
Weitere Informationen können Sie im Internet unter www.dr-gross.de erhalten oder bei einem Patientenvortrag zum Thema Kniearthrose am Donnerstag, den 10.11. um 19:00 Uhr in der Praxis Dr. Groß, Pavillonstr. 20, Saarlouis. (Um Anmeldung wird gebeten: 06831/3100).
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