Die Schulter
Die Rotatorenmanschette | Die Rotatorenmanschette |
|
|
|
Der Oberarmkopf wird von einer festen Sehnenplatte umschlossen, die Rotatorenmanschette. Sie setzt sich zusammen aus den Sehnen von vier Muskeln. Wie der Name schon vermuten lässt ist eine der Hauptfunktionen der Rotatorenmanschette die Drehung des Oberarms. Neben der Drehung des Oberarmkopfes ist sie aber auch für die Stabilisierung des Schultergelenkes sehr wichtig. Durch das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Muskeln und Sehnen wird der Oberarmkopf in seiner kleinen Gelenkpfanne zentriert und stabilisiert. Ein Auskugeln des Gelenkes wir so verhindert. Der Aufbau:
Bild 1: Ansicht Schulter von hinten (1. M. Supraspinatus, 2. M. Infraspinatus, 3. M. Teres Minor) Bild 2: Ansicht Schulter von vorne (1. M. Supraspinatus, 2. M. Subscapularis, 3. Sehne des langen M.biceps, 4. Acromion, 5. Clavicula, 6. Proc. Coracoideus)
Die Funktion der einzelnen Muskeln und SehneBild 1: Der Infrapinatus-Muskel (2) und der Teres minor- Muskel (3) sind für die Außenrotation des Oberarms wichtig.
Bild 2: Der Subscapularis-Muskel (2) rotiert den Arm nach innen.
Eine weitere wichtige Funktion der Rotatorenmanschette ist die Stabilisierung des Schultergelenkes. Da die Schulter nur wenig knöchern geführt ist kommt der muskulären Führung eine ganz besondere Bedeutung zu. Durch einen gleichmäßigen Zug aller Komponenten der Rotatorenmanschette wird der Oberamkopf korrekt eingestellt im Verhältnis zu der Gelenkpfanne, dem Glenoid. Bildbeschreibung: Blick von der Seite auf die Schulter, der Oberarmkopf ist nicht abgebildet. (1. M. Subscapularis, 2. M. Supraspinatus, 3. M. Infraspinatus, 4. M.Teres minor, 5. Proc. Coracoideus, 6. Acromion, 7. Clavicula, 8. Bursa Subacromialis (Schleimbeutel))
|