Frühe Sehnennaht an der Schulter vermeidet Folgeschäden
Vom 29.4 - 2.5.2010 fand wieder der alljährliche Süddeutsche Orthopädenkongress in Baden-Baden statt. Ein Themenpunkt waren die neuen Erkenntnisse zur Behandlung von Schultererkrankungen.
Von besonderem Interesse war die Präsentation der neuesten Ergebniss bei Sehnenrekonstruktionen an der Schulter.
War früher die Devise kleine Risse einer Sehne im Schulterbereich möglich konservativ (nicht operativ) zu behandeln, zeigt dieses Vorgehen nicht selten erheblich schlechtere Langzeitergebnisse als die OP.
In der Regel kommt es bei einem konservativem Vorgehen zu weiteren Rissen mit der Spätfolge eines nur schwer kontrollierbaren Massendefektes. Oftmals bleibt in einer solchen Situation als letzter Ausweg nur die Schulterprothese. Dies gilt es zu verhindern.
Aus diesem Grund sprachen sich alle Spezialisten dafür aus bereits kleine Risse möglichst frühzeitig zu operieren. Das Lebensalter spielt für die Op-Entscheidung dabei eine deutlich geringere Rolle als noch vor Jahren.
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